Italien

Marina di Massa auf den Monte Spallone. Vom Meer auf den Gipfel.


Am ersten Tag des Familienurlaubs vormittags mal „schnell“ übers Stilfserjoch. Mit dem Gravelbike.


Trainingslager Mallorca 22.4. – 1.5.

Ziel und letzter Tag dieses Aufenthaltes auf der Insel ist das Radrennen „312“ von Playa Muro, quer durch das Tramuntana Gebirge und zurück an die Nordküste.


Tag 9

Um 10 vor 5 war der Wecker gestellt. Um halb 5 bin ich wach. Auch aus dem Nebenzimmer höre ich es schon poltern, also gehen Reiner und ich viertel vor in den, vom Hotel extra früh geöffneten Frühstücksraum. Doch überraschend viele Radfahrer sind hier schon zugange und viele schon „abgefrühstückt“. Wir lassen uns Zeit, auch mit den weiteren Vorbereitungen, stellen uns kurz nach 6 Uhr in die Schlange zur Startaufstellung und reihen uns gefühlt im Sinne unserer Startnummern auf. 7702 und 7703. Einem unspektakulären Start folgen 5 min warten, bevor es schleppend los geht. Auf den ersten Kilometern gibt es immer welche, die sofort 5000 Plätze gut machen wollen, aber alles in allem ist es doch ein recht nervöser Beginn. Im 30er-Schnitt geht es die ersten 20 km bis zum Berg Richtung Kloster LLuc. Dann wird es ruhiger, aber wir können noch immer nicht „frei“ fahren. Zu dicht noch rechts und links der Verkehr. Reiner und ich verlieren uns aus den Augen und haben für diesen Fall ausgemacht, dass wir uns an der Abzweigung nach Sa Calobra treffen. Es läuft gut u d locker für mich bis dahin und nachdem wir beide 5 Minuten am Treffpunkt gewartet haben, bevor wir uns „entdecken“, radeln wir locker zum höchsten Punkt der Rundfahrt, dem Tunnel am Puig Major auf 900m Meereshöhe. Die anschließende 13 km rasante Abfahrt ist geprägt von waghalsigen Überholmanövern und immer wieder „gestrandete“ Radfahrer links und rechts der Strecke. Bei km 97 ist der erste Cut, den wir trotz des Verkehrs locker schaffen. Hier biegt die 167km-Strecke ab. Wir fahren weiter am Meer entlang Richtung Süden und es wird ruhiger. Den schönen Anstieg über den …nach Andratx und von da an durch die Berge Richtung Es Capdella (hier steuern wir für uns die erste Versorgung an) und weiter über Galiläa, Puigpunyent und Esporles raus aus den Bergen und relativ flach Richtung Playa Muro. Ab Esporles wird es wieder schnell, und schnell finden sich auch Gruppen, die gemeinsam gegen den Wind kämpfen. Reiner und ich haben uns am letzten Berg wieder aus den Augen verloren und beschließen (telefonisch) uns im Ziel wiederzutreffen. So rasen wir in 2 verschiedenen Gruppen, die sich aber auch immer wieder neu sortieren und wiederfinden im 5 Minuten Abstand Richtung Ziel. Letztendlich ist Reiner 2Minuten vor der 9 Stunden Marke im Ziel, ich 3 Minuten danach. Aber zufrieden mit dem Tag sind wir beide, und für mich war es eine guter Test für den Sommer.

Am nächsten Tag können wir es locker angehen, der Flieger geht um 14 Uhr und abends um 18 Uhr sind wir wieder in der Heimat.


Tag 8

Heute war lockeres Einradeln für den morgigen langen Tag angesagt. Über Sa Pobla zum Kaffee nach Sineu und über Can Picafort zurück. 60 km


Tag 7

Ruhetag

Startunterlagen für Samstag abgeholt und das TeilnehmerShirt.


Tag 6

Der Küstenklassiker. Wir lassen uns morgens vom Bus nach Port Andratx fahren und starten dort reichlich spät erst um 10:30 Uhr. Der Tag ist nicht so strahlend wie die Tage zuvor, schade um den Blick aufs Meer, gut mit dem Ausblick auf die 13 km Anstieg, die in der Mitte der Tour von Soller Richtung Puig Major auf uns warten. Reiner und ich lassen es locker angehen. Nehmen erst noch einen kleinen „Umweg“ über s´ Arraco und dann ein kleines Nebensträßchen bis zum Coll de Sa Cramola. Ab da sind wir auf der Ma-10, Kilometerstein 107 und fahren diese bis zum bitteren Ende nach Pollenca (km 0). Bei km 50, in Soller beginnt Mallorcas längster Anstieg hinauf zum Puig Major, die Straße windet sich über Fornalutx und den Monnaber Tunnel zum azurblauen Stausee am höchsten Punkt. Nach ruhigem Beginn werden wir etwas schneller und kurbeln die 13km und knapp 900 Hm in ziemlich genau einer Stunde hoch zum Tunnel. Ab da erwarten uns 37 km fast nur noch bergab und weitere 20 auf kleinen Sträßchen und am Meer entlang zum Hotel. Dort sagen uns unsere Oberschenkel, dass auch mit Blick auf Samstag und den M 312 der morgige Tag ein Ruhetag sein wird.


Anstieg von Soller zum Tunnel

 

Oben am Tunnel
Oben am Tunnel

 

Blick zurück nach Soller
Blick zurück nach Soller


Tag 5

Nach 4 Tagen radeln und dem Küstenklassiker (140km/2500Hm) will Reiner heute einen Ruhetag einlegen. Aber das Wetter ist zu gut und Strand so gar nicht meins und so beschließe ich flach und auf kleinen Wegen, gemütlich über die Insel zu gondeln. So werden es 120km und doch 800Hm und ein Tag mit vielen Fotos und farbenfroh, aber auch mit einem Sturz vor lauter (in die Gegend) schauen. Ein aufgeschrammter Arm und Schmerzen in der linken Schulter sind die Folge. Das wäre im Spa-Bereich des Hotels nicht passiert, aber halt auch nicht das:


Tag 4

Randa! Der heilige Berg! Das heutige Ziel. Auf der Spitze des 542 Meter hohen Berges Puig de Randa, befinden sich drei Klöster. Von dem kleinen Dörfchen Randa aus, welches sich am Fuße des Berges befindet, führt eine Straße hinauf zum Kloster. Zunächst gelangt man zum Kloster “Santuari de Nostra Senyora de Gràcia”, das nicht viel mehr als eine kleine Kirche ist und im 15. Jahrhundert erbaut wurde. In dem zweiten Kloster “Ermita de Sant Honorat” aus dem 14. Jahrhundert, etwa einen Kilometer weiter bergauf gelegen, leben auch heute noch Mönche.
Nach ca. 5 Kilometern erreicht man die Bergspitze, auf der schließlich das Kloster Randa liegt, welches als einziges Besuchern offen steht. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick über die mallorquinische Ebene von Palma bis Alcúdia.

Über Muro, Sineu und Algaida fahren wir einmal um den Berg, um den steilsten Anstieg von Llucmajor aus zu bewältigen. Hier ist so gut wie niemand unterwegs. Bei km 2 treffen wir auf die Hauptauffahrtsstraße und hier ist natürlich einiges los. Und dan Reiner sich nicht überholen lassen will, hänge ich an seinem Hinterrad und will das gleiche. Oben angekommen ist jede Anstrengung vergessen ( ok, fast vergessen, denn die Oberschenkel am Abend erinnern mich doch wieder daran).

Zurück machen wir noch einen Schlenker über Alaro, trinken dort einen Café con leche auf dem schönen Dorfplatz und gondeln dann über Llosetta, Selva, Campanet und den Cami vell de Pollenca zurück ins Hotel


Tag 3

Bevor wir heute starten ist erst etwas Entspannung auf dem Balkon angesagt…

..,denn heute steht eines der, wenn nicht das Radhighlight Mallorcas auf dem Programm, Sa Calobra. Der Anstieg von Sa Calobra zum Coll dels Reis, ist einer der Hauptgründe, warum Radfahrer nach Mallorca kommen. Mit etwa 7% durchschnittlicher Steigung und weniger als 10 km Klettern ist Sa Calobra nicht so herausfordernd wie die Riesen der Alpen und der Pyrenäen, aber es ist ein außergewöhnlicher Aufstieg und sicherlich der berühmteste auf Mallorca. Seine 26 Haarnadelkurven, atemberaubende Ausblicke und die prickelnde Abfahrt ziehen unübersehbar viele Radler an. Aber auch Tagestouristen mit Autos und Bus, und so kann eine Abfahrt, so wie heute doch sehr anspruchsvoll und nicht ganz ungefährlich sein und die letzten 6km hängen wir, und ca. 50 weitere Radler hinter einem TUI-Bus fest. Der Rückweg über Kloster Lluc und die rasante Abfahrt nach Pollenca gestaltet sich mit Rückenwind wie „so-könnt-es-immer-sein“.

 

 


Tag 2
Nach einem schönen Sonnenaufgang..

..ist Regen für den Vormittag angesagt. Regen, mal wieder, und Erinnerungen an meinen einwöchigen Aufenthalt vor gut 4 Wochen, bei dem es jeden Tag geregnet hatte werden wach Reiner hat bei dem Wetter keine Lust, aber ich denke, im Juli kann ich, wenn es regnet auch nicht nicht und radel los. In den Regen. Nach zweieinhalb Stunden treffe ich mich mit Reiner in Port Pollenca und wir radeln zum Cap Formentor. Leider sind die letzten 4km gesperrt, da Baustelle. Am ersten Anstieg treffen wir ein paar Jungs von den SF Dornstadt und verabreden uns für den kommenden Mittwoch zum Küstenklassiker.

 


Tag 1
Reiner und ich kommen verspätet um 9:30 Uhr im Aeropuerto Son Sant Juan 8km östlich von Palma de Mallorca an und werden sofort mit dem Shuttle Bus nach Playa Muro gebracht. Nach einchecken, kurzem Einkauf und Radabholung bei Hürzeler reicht es an diese Nachmittag noch für eine Radrunde über Petra, Sineu und Muro.